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Wirkungsweise von Autogenem Training

Im Autogenen Training (AT) lenken wir unsere Aufmerksamkeit weg von unseren Alltagsgedanken hin zu unseren Körperempfindungen.

 

Wir spüren z. B. den rechten Arm und vergegenwärtigen uns das Erlebnis von angenehmer Schwere und Wärme, wie wir es nach körperlichen Anstrengungen kennen.

 

Das AT leitet dazu an, mit Hilfe verschiedener Formeln die Aufmerksamkeit auf das Erleben von Entspannungsempfindungen wie Schwere, Wärme, Ruhe, ruhigem gleichmäßigen Puls, angenehm warmen Strömen in der Magengegend und Kühle auf der Stirn zu konzentrieren.

 

Der Erfolg im AT hängt davon ab, wie weit es gelingt, Entspannungsfördernde innere Bilder zu vergegenwärtigen, die Aufmerksamkeit dabei zu halten und sie durch regelmäßiges Üben "einzugravieren", so dass die Entspannungsreaktion schließlich reflektorisch erfolgt.

 

Ungeübte schlafen häufig bei den ersten Übungen von Entspannungsmethoden ein.

 

Mit zunehmendem Training allerdings pendelt sich der anvisierte „Voreinschlafzustand“, der zur Durchführung nötig ist, meisens ein. Bereits nach einigen Trainingseinheiten folgen i.d. Regel die ersten positiven Effekte.

 

Dazu zählen beispielsweise:

  • emotionale Gelassenheit (affektive Indifferenz), d.h. Affekte und Emotionen lassen sich kaum noch provozieren
  • mentale Frische, nach den Übungen stellt sich ein Gefühl des geistigen und körperlichen „Ausgeruhtseins“ ein
  • Außenreize (Geräusche, Beleuchtung) verlieren an Bedeutung, werden weniger wahrgenommen, was zu einer stärkeren Konzentrationsfähigkeit auf die Übungen führt.